BSW lehnt weitere militärische Nutzung von Flughäfen in MV entschieden ab

Aktuelles
, 31. März 2026

Die jüngste Debatte im Kreistag von Ludwigslust-Parchim über eine mögliche militärische Nutzung des Flughafens Parchim sorgt weiterhin für intensive Diskussionen. Die Kreistagsfraktion BSW-FH positioniert sich in dieser Frage eindeutig gegen eine
militärische Nutzung des Standorts. Aus deren Sicht sollte die Zukunft des Flughafens auf zivile Entwicklung, regionale Wirtschaft und langfristige Perspektiven für die Bevölkerung ausgerichtet sein. Eine militärische Nutzung würde nach Einschätzung des BSW weder zu nachhaltiger regionaler Wertschöpfung beitragen noch den Entwicklungszielen des Landkreises
entsprechen.

Peter Schabbel, Fraktionsvorsitzender der Fraktion BSW-FH im Kreistag Ludwigslust-Parchim und Vorsitzender des BSW in Mecklenburg-Vorpommern, erklärte dazu im Kreistag: „Ich kann nicht anders, als in dieser Sache sehr deutlich zu werden. Der Flughafen Parchim war im Zweiten Weltkrieg unter den Nationalsozialisten einer der größten Militärflughäfen Deutschlands. Möglicherweise gibt es auch heute noch Menschen, die darauf stolz sind. Wir, das BSW und unsere Fraktion im Kreistag lehnen eine militärische Nutzung des Flughafens Parchim-Schwerin ab. Mehr noch: Wir kündigen an, gegen die militärische Nutzung des Flughafens mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln kreis- und länderübergreifend zu demonstrieren.“

Schabbel betonte zudem die grundsätzliche Haltung des BSW in MV zur Fortschreitenden Militarisierung: „Rüstungs- und Militärwirtschaft stellen keine regionale Wertschöpfung dar, sondern belasten die Umwelt und gefährden die Menschen in der Region. Wir appellieren an das Gewissen aller Parteien und Menschen in den jeweiligen Regionen, sich gegen eine erneute militärische Nutzung von solchen Standorten auszusprechen.“

Neben den sicherheits- und umweltpolitischen Fragen sieht das BSW auch erhebliche Auswirkungen auf die regionale Entwicklung. Militärische Infrastruktur unterliegt in der Regel Entscheidungen des Bundes. Damit verbunden sind häufig Einschränkungen für kommunale Planung und regionale Entwicklung, etwa bei Bauleitplanung, Infrastrukturprojekten oder Flächennutzungen im Umfeld eines Militärstandortes.

Aus Sicht des BSW würde eine solche Entwicklung den Einfluss der Kreise auf seine eigene Regionalplanung deutlich reduzieren.
Schabbel kritisiert zudem die politische Unterstützung anderer Parteien: „Die AfD zeigt mit ihrem Antrag ihr wahres Gesicht und ist eben keine Partei, die für den Frieden eintritt. Ebenso wie die etablierten Parteien sich an Kriegswirtschaft und Kriegsvorbereitung beteiligen. Wir lehnen diese Politik mit Entschiedenheit ab.“

Auch interessant

24 Aug.

Pressemitteilung Corona aufarbeiten. Vertrauen zurückgewinnen.

Aktuelles – BSW lädt zu Film und Bürgerdialog ein Waren, 18. August 2026 Die Corona-Jahre haben tiefe Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen. Politische Entscheidungen und staatliche Maßnahmen haben das Leben von Millionen Menschen massiv beeinflusst. Familien und Freundschaften wurden entzweit, Kinder und Jugendliche waren erheblichen Belastungen ausgesetzt, Selbstständige bangten um ihre Existenz und viele Menschen verloren Vertrauen…

20 Aug.

PRESSEMITTEILUNG Für das BSW in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gäbe es in Bezug auf Thüringen nur eine Lösung

Aktuelles – Beide Spitzenkandidaten, Peter Schabbel aus Mecklenburg-Vorpommern und Thomas Schulze aus Sachsen-Anhalt, verfolgen die Entwicklungen in Thüringen sehr genau und Beiden ist klar: „Ministerpräsident Mario Voigt steht politisch mit dem Rücken zur Wand. Er sollte daraus die Konsequenz ziehen und seinen Hut nehmen. Wir brauchen einen politischen Neubeginn - und der kann mit den Wahlen in Sachsen-Anhalt…

14 Aug.

Wirtschaftliche Vernunft statt Konzern-Profit:

Aktuelles – Die BSW-Strategie für echten Regionalstrom in Mecklenburg-Vorpommern Unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern nimmt beim Ausbau der erneuerbaren Energien bundesweit eine absolute Spitzenposition ein. Über 5.300 Megawatt Solarleistung, mehr als 4.400 Megawatt Windkraft an Land und auf See sowie über 430 Megawatt Biomasse-Kapazitäten erzeugen rechnerisch ein Vielfaches des Stroms, den unsere eigene Bevölkerung und unsere heimische Wirtschaft verbrauchen.…

09 Aug.

PRESSEMITTEILUNG 81 Jahre nach Hiroshima

Aktuelles – BSW fordert Rückkehr zu Frieden und Diplomatie Am 6. August 1945, um 8:15 Uhr morgens, ereignete sich eine Zivilisationsbruch. In einem blitzartigen Moment starben zehntausende Menschen sofort, bis Ende des Jahres waren es schätzungsweise 140.000, die meisten von ihnen Zivilisten. Frauen. Kinder. Alte Menschen. Drei Tage später traf es Nagasaki. Bis heute hat sich so…

  • 24 Aug. Pressemitteilung Corona aufarbeiten. Vertrauen zurückgewinnen.

    Aktuelles BSW lädt zu Film und Bürgerdialog ein Waren, 18. August 2026 Die Corona-Jahre haben tiefe Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen. Politische Entscheidungen und staatliche Maßnahmen haben das Leben von Millionen Menschen massiv beeinflusst. Familien und Freundschaften wurden entzweit, Kinder und Jugendliche waren erheblichen Belastungen ausgesetzt, Selbstständige bangten um ihre Existenz und viele Menschen verloren Vertrauen…

  • 20 Aug. PRESSEMITTEILUNG Für das BSW in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gäbe es in Bezug auf Thüringen nur eine Lösung

    Aktuelles Beide Spitzenkandidaten, Peter Schabbel aus Mecklenburg-Vorpommern und Thomas Schulze aus Sachsen-Anhalt, verfolgen die Entwicklungen in Thüringen sehr genau und Beiden ist klar: „Ministerpräsident Mario Voigt steht politisch mit dem Rücken zur Wand. Er sollte daraus die Konsequenz ziehen und seinen Hut nehmen. Wir brauchen einen politischen Neubeginn - und der kann mit den Wahlen in Sachsen-Anhalt…

  • 14 Aug. Wirtschaftliche Vernunft statt Konzern-Profit:

    Aktuelles Die BSW-Strategie für echten Regionalstrom in Mecklenburg-Vorpommern Unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern nimmt beim Ausbau der erneuerbaren Energien bundesweit eine absolute Spitzenposition ein. Über 5.300 Megawatt Solarleistung, mehr als 4.400 Megawatt Windkraft an Land und auf See sowie über 430 Megawatt Biomasse-Kapazitäten erzeugen rechnerisch ein Vielfaches des Stroms, den unsere eigene Bevölkerung und unsere heimische Wirtschaft verbrauchen.…

  • 09 Aug. PRESSEMITTEILUNG 81 Jahre nach Hiroshima

    Aktuelles BSW fordert Rückkehr zu Frieden und Diplomatie Am 6. August 1945, um 8:15 Uhr morgens, ereignete sich eine Zivilisationsbruch. In einem blitzartigen Moment starben zehntausende Menschen sofort, bis Ende des Jahres waren es schätzungsweise 140.000, die meisten von ihnen Zivilisten. Frauen. Kinder. Alte Menschen. Drei Tage später traf es Nagasaki. Bis heute hat sich so…