Wahlkampf mit öffentlichen Mitteln – BSW fordert Transparenz von SPD und CDU

Aktuelles
, 29. Juli 2026

BSW Mecklenburg-Vorpommern fordert Offenlegung der Mittelverwendung im Wahlkampf

 

Der Norddeutsche Rundfunk hat die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern nach ihren Wahlkampfbudgets für die Landtagswahl 2026 gefragt. Die Antworten zeigen, dass die Parteien unterschiedlich transparent mit der Verwendung ihrer Mittel umgehen. Während einige Parteien detaillierte Angaben zu ihren geplanten Ausgaben gemacht haben, bleiben bei SPD und CDU Fragen zur konkreten Verwendung der Wahlkampfbudgets offen.

Das BSW Mecklenburg-Vorpommern hat dem NDR Auskunft über sein Wahlkampfbudget und die geplante Verwendung der Mittel gegeben. Für die Partei ist klar, dass Transparenz bei der Finanzierung politischer Arbeit ein wichtiger Bestandteil einer glaubwürdigen Demokratie ist.
„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, in welchem finanziellen Rahmen Parteien um ihre Stimmen werben und wofür diese Mittel eingesetzt werden. Es geht nicht darum, Wahlkampfstrategien offenzulegen. Es geht um nachvollziehbare Transparenz
gegenüber den Menschen, die am Ende über die politische Zukunft unseres Landes entscheiden“, erklärt Peter Schabbel, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat des BSW in MV.
Parteien finanzieren ihre politische Arbeit aus verschiedenen Quellen. Dazu gehören Mitgliedsbeiträge, Spenden und die staatliche Parteienfinanzierung. Diese staatliche Unterstützung wird aus öffentlichen Mitteln getragen und soll Parteien ermöglichen, ihre verfassungsrechtlichen Aufgaben wahrzunehmen.
Gerade deshalb ist es aus Sicht des BSW wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wie Parteien ihre finanziellen Möglichkeiten im Wahlkampf einsetzen. SPD und CDU haben gegenüber dem NDR Angaben zu ihren Budgets gemacht, jedoch keine detaillierte Aufschlüsselung veröffentlicht, wofür die Mittel konkret eingesetzt werden sollen.

„Wer Vertrauen in die Politik stärken möchte, muss auch beim eigenen Handeln Transparenz zeigen. Wenn Parteien durch öffentliche Mittel unterstützt werden und um politische Verantwortung werben, sollte für die Menschen nachvollziehbar sein, welche finanziellen Schwerpunkte sie setzen und wie sie ihre Mittel einsetzen“, so Peter Schabbel.

Das BSW Mecklenburg-Vorpommern fordert SPD und CDU auf, die Verwendung ihrer Wahlkampfmittel transparenter darzustellen und damit den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Einblick

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