Aus Übergang wird Dauerzustand – was in Mukran gerade passiert
,“Die Entscheidung rund um das LNG-Terminal in Mukran zeigt aus unserer Sicht deutlich, wo in der aktuellen Politik etwas falsch läuft. Was ursprünglich als Übergangslösung gedacht war, wird nun schrittweise zu einem dauerhaften Zustand gemacht. Dass der Betrieb weiterhin ohne Landstrom erfolgen darf, sorgt bei vielen Menschen vor Ort für Unverständnis.”, so Peter Schabbel, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat des BSW in MV.
Wir erleben hier ein bekanntes Muster: Erst werden Projekte mit klaren Zusagen vorgestellt, später werden diese verändert. Am Ende stehen Fakten, mit denen die Bürger leben müssen, ohne dass sie wirklich einbezogen wurden.
Gerade auf Rügen ist das besonders sensibel. Die Region lebt von ihrer Natur und vom Tourismus. Entscheidungen mit langfristigen Auswirkungen müssen deshalb transparent sein und gemeinsam mit den Menschen vor Ort getroffen werden. Genau das sehen wir hier nicht.
Für uns als BSW Mecklenburg-Vorpommern ist klar: So darf Politik nicht funktionieren. Wenn aus Übergangslösungen dauerhafte Regelungen werden, ohne dass dies offen kommuniziert wird, geht Vertrauen verloren. Wir stehen für einen anderen Weg: transparente Entscheidungen, verlässliche Zusagen und echte Beteiligung der Bürger. Politik darf nicht über die Köpfe der
Menschen hinweg gemacht werden. Mukran zeigt, warum viele Menschen das Vertrauen verlieren. Genau dieses Vertrauen wollen wir zurückgewinnen, durch eine Politik, die ehrlich und vernünftig ist und die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt stellt.