BSW unterstützt die Protestaktion der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern
Unter dem Motto „Wer kürzt, sägt am sozialen Frieden“ stellt sich Ariane Kroß, stellv. Landesvorsitzende des BSW in Mecklenburg-Vorpommern, hinter die Forderungen der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtsverbände.
Es darf keine Kürzungen im sozialen Bereich geben ,weder bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, noch bei der Finanzierung von Kindertagesstätten oder anderen sozialen Angeboten. Eine verlässliche, auskömmliche Finanzierung sozialer Strukturen ist die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gelebte Demokratie.
Wer heute im sozialen Bereich spart, gefährdet den sozialen Frieden und riskiert, dass die Kosten morgen ungleich höher sind – menschlich wie wirtschaftlich.
Gerade in Mecklenburg-Vorpommern, wo wir die höchste Armutsquote und die höchste Quote an Langzeitarbeitslosen in Deutschland haben, wären Kürzungen im sozialen Bereich fatal. Unsere Kommunen und Träger arbeiten bereits am Limit. Jede weitere Belastung würde das soziale Gleichgewicht unseres Landes weiter ins Wanken bringen.
Sozialpolitik ist keine Kürzungsmasse. Wer soziale Sicherheit infrage stellt, gefährdet nicht nur den Zusammenhalt, sondern spielt auch jenen Kräften in die Hände, die unsere Demokratie schwächen wollen.
„Wir fordern von der Landesregierung: Übernehmen Sie Verantwortung – für die Menschen in diesem Land.“, so abschließend Ariane Kroß.