Peter Langer hat aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt vom Landesvorsitz erklärt

„Mir fällt dieser Schritt nicht leicht und habe darüber einige Zeit nachgedacht und mich mit meiner Familie beraten. Ich muss erkennen, dass diese verantwortungsvolle Aufgabe in einer schwierigen Zeit von mir nicht mit dem Anspruch zu erfüllen ist, den ich an mich persönlich stelle. Der zeitliche Aufwand hat an Umfang dermaßen zugenommen, dass ich neben meiner beruflichen Herausforderung als Universitätsprofessor dieses nicht mehr leisten kann“, so die Worte von Prof. Dr. Peter Langer an seine Vorstandskollegen bei einer planmäßigen Sitzung am Wochenende.

„Wir haben bisher gut zusammengearbeitet, vertrauensvoll und arbeitsteilig. Allerdings ist der Umfang immer weiter gestiegen und wird bis zur Landtagswahl auch nicht abnehmen“, so Peter Schabbel, Co-Vorsitzender des BSW in MV.

„Ich bleibe natürlich dem BSW eng verbunden und biete da, wo es gefragt ist, meine Expertise weiterhin an“, erklärte Peter Langer weiter.

Er gehörte dem BSW schon frühzeitig an, war Regionalkoordinator für Rostock und wurde in den ersten Landesvorstand gewählt. Auf dem zweiten Landesparteitag erfolgte die Wahl zum Co-Vorsitzenden gemeinsam mit Peter Schabbel.

Ein Beitrag vom Landesvorstand und Prof. Dr. Peter Langer

Saisonverkehr der Mecklenburger Südbahn 2025 gesichert

Der Saisonverkehr auf der Mecklenburger Südbahn ist auch im kommenden Jahr gesichert. Das teilt Professor Dr. Peter Langer vom Fahrgastverband Pro Bahn in Mecklenburg-Vorpommern mit. Die Verbindung wird von Mai bis September an den Wochenenden angeboten.

„Der Saisonverkehr ist ein erster Schritt zur Einrichtung eines regelmäßigen Schienenverkehrs auf der wichtigen West-Ost-Verbindung in Mecklenburg-Vorpommern, sagt Dr. Langer. Er sei die Strecke von Parchim über Karow, Plau und Malchow nach Waren in diesem Jahr mehrfach gefahren, berichtet Langer, der dem Landesvorstand der Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) angehört und auf der Landesliste für den Bundestag kandidiert.

„Die Reaktivierung von Bahnstrecken im ländlichen Raum ist wichtig“, so der BSW-Pressesprecher, „dafür setzen wir uns ein“. „Das Karower Kreuz war früher einer der größten Nebenbahnknotenpunkte in Deutschland und konnte aus fünf Richtungen angefahren werden“, sagt Professor Langer. In der Tat gingen von Karow Strecken nach Parchim, Waren, Pritzwalk, Güstrow und Wismar aus. Heute sind die einst umfangreichen, denkmalgeschützten Gleisanlagen und Bahnhofsbauten weitgehend verwaist und werden nur im Sommer an den Wochenenden im touristischen Saisonverkehr bedient. ProBahn MV hat das Ziel, die Bahnstrecken im regulären Verkehr wieder zu beleben.

Für das Bündnis Sahra Wagenknecht sei das ein Stück Daseinsvorsorge, damit Schüler, ältere und wirtschaftlich schwache Menschen auf dem Land nicht abgehängt würden, aber auch ein wichtiger umweltpolitischer Schritt. Langer fasst zusammen: „Machen wir Ernst mit der Klimawende.“

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