BSW Mecklenburg-Vorpommern lehnt Mercosur ab und steht an der Seite der Landwirte
Anlässlich der für den 08.01.2026 angekündigten Demonstrationen der Landwirte, erklärt das BSW Mecklenburg-Vorpommern seine Haltung zur aktuellen Lage der Landwirtschaft und zum angekündigten Protest.
Das BSW steht klar an der Seite der Landwirte. Die landwirtschaftlichen Betriebe stehen seit Jahren unter massivem Druck: überbordende Bürokratie, ständig neue Auflagen, ein ruinöser Preisdruck durch den Lebensmitteleinzelhandel sowie Erzeugerpreise, die vielfach nicht einmal die Produktionskosten decken. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit durch eine Landwirtschaftspolitik, die zu oft an der Realität der Höfe vorbeigeht. Diese Entwicklung gefährdet bäuerliche Existenzen, die Versorgungssicherheit und die Zukunft des ländlichen Raums.
Das BSW lehnt das Mercosur-Abkommen entschieden ab. Auch wenn die vorgesehenen Importkontingente bei Produkten wie Rindfleisch, Geflügel oder Zucker gemessen an der Gesamtproduktion der Europäischen Union auf den ersten Blick begrenzt erscheinen, können sie in sensiblen Marktsegmenten erheblichen Preisdruck erzeugen. Gerade in ohnehin angespannten Märkten führen bereits vergleichsweise kleine zusätzliche Mengen zu spürbaren Einkommenseinbußen.
Entscheidend ist dabei nicht allein die Menge, sondern das politische Signal: Weitere Handelsabkommen ohne wirksamen Schutz heimischer Umwelt-, Tierwohl- und Sozialstandards verschärfen den strukturellen Wettbewerbsdruck auf die landwirtschaftlichen Betriebe.
Viele Landwirte haben zudem den Eindruck, dass internationalen Handelsabkommen politisch mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als der Lösung der drängenden Probleme vor Ort. Während Höfe unter nationalen und europäischen Auflagen, steigenden Kosten und ordnungsrechtlichen Verschärfungen leiden, fehlt es an wirksamen Instrumenten zur Sicherung auskömmlicher Erzeugerpreise und verlässlicher Planungssicherheit. Diese Schieflage verstärkt Frust und das Gefühl politischer Ohnmacht.
Gleichzeitig stellt das BSW klar: Die größten Belastungen für die Landwirtschaft entstehen nicht durch ein einzelnes Abkommen allein, sondern durch das Zusammenspiel unfairer Marktstrukturen, fehlender Verursachergerechtigkeit bei Auflagen sowie einer Agrarpolitik, die den Strukturwandel beschleunigt, statt bäuerliche Betriebe zu stabilisieren. Genau deshalb braucht es eine grundsätzliche Neuausrichtung – weg von immer neuen Belastungen, hin zu fairen Rahmenbedingungen und einer Stärkung regionaler Wertschöpfung.
Angesichts der Erfahrungen aus jüngsten Bauernprotesten ruft das BSW ausdrücklich zu friedlichem und verantwortungsvollem Protest auf. Protest ist ein legitimes Mittel in einer Demokratie. Er darf jedoch nicht zulasten der Bevölkerung gehen, die weder Verursacher der aktuellen Missstände ist noch Verantwortung für politische Fehlentscheidungen trägt. Pendler, Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich, Eltern mit Kindern sowie Betriebe und Selbstständige dürfen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
„Wir haben großes Verständnis für den Frust der Landwirte. Ihr Unmut und Ihre Sorgen sind berechtigt. Wir unterstützen den Protest der Bauern, der Aufmerksamkeit schafft und Politik sowie die Gesellschaft aufrütteln soll“, erklärt Peter Schabbel, Landesvorsitzender des BSW Mecklenburg-Vorpommern.
„Notwendig sind endlich echte politische Lösungen und Perspektiven für die Landwirtschaft. Es wird gerade in Krisenzeiten um regionale Wertschöpfung und regionale Lebensmittelversorgung gehen.“
Das BSW Mecklenburg-Vorpommern fordert die Landes- und Bundesregierung auf, rasch und entschlossen zu handeln: für eine verlässliche Agrarpolitik, die bäuerliche Betriebe erhält, nationale und europäische Auflagen überprüft, regionale Produktion stärkt und den ländlichen Raum zukunftsfähig macht.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in MV wünscht allen Bürgern, Unterstützern sowie unseren Mitgliedern ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2026.
Das zurückliegende Jahr war für viele Menschen von großen Herausforderungen geprägt – steigende Lebenshaltungskosten, Unsicherheit und politische Fehlentscheidungen belasten den Alltag. Gerade in dieser Zeit sind Zusammenhalt, Zuversicht und der gemeinsame Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und eine verlässliche Politik wichtiger denn je. Dafür steht das BSW, auch in Mecklenburg-Vorpommern!
Besonders zufrieden zeigt sich Co-Landesvorsitzender Peter Schabbel „über die vielen Mitglieder, die nun endlich in den vergangenen Wochen in unsere Partei das BSW aufgenommen wurden. Die Umsetzung der Beschlüsse auf unserem
Bundesparteitag in Magdeburg zeigen damit erste Ergebnisse. Die Mitgliederzahl des BSW in Mecklenburg-Vorpommern ist nun auf 601 Mitglieder gestiegen, zu Beginn des Jahres waren es noch keine 200. Diese Entwicklung zeigt sich in allen Kreisverbänden, allerdings unterschiedlich stark.“ Ihr Engagement ist ein starkes Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen eine Politik wollen, die von wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Gerechtigkeit geprägt ist und demokratische
Mitbestimmung in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt. Wir gratulieren allen neuen Mitgliedern herzlich und freuen uns auf die gemeinsamen großen Aufgaben die vor uns stehen.
Das kommende Jahr stellt uns vor besondere Herausforderungen. Peter Langer, Co-Vorsitzender im Landesvorstand, dazu: „Erstmals tritt das BSW zur Landtagswahl an und wird in allen Wahlkreisen mit einem Direktkandidaten vertreten sein. Dazu finden im Januar die Aufstellungsversammlungen statt. Im März folgt dann auf einem Landesparteitag die Listenaufstellung sowie ein Beschluss zum Wahlprogramm. Die Erarbeitung läuft sehr intensiv in den verschiedenen Gremien.“
Dass diese umfangreiche Arbeit im gesamten Landesverband auf ehrenamtlicher Basis erfolgt nötigt großen Respekt ab! Wir werden unseren Einsatz für eine gerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik, für Frieden und für eine Politik im Interesse der Mehrheit weiter verstärken. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Unterstützern werden wir auch 2026 daran arbeiten, politische Alternativen sichtbar zu machen und konkrete Verbesserungen für die Menschen zu erreichen.
Das BSW in MV wünscht allen ein friedliches Weihnachtsfest, Gesundheit, Kraft und Zuversicht sowie ein erfolgreiches neues Jahr!
Laut dem aktuellen Glücksatlas, der auf einer Umfrage der Universität Freiburg beruht, sind die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bundesweit am unzufriedensten mit ihrem Leben. Der Abstand zum Vorletzten, dem Saarland, hat sich erneut vergrößert. Während die allgemeine Lebenszufriedenheit in vielen Bundesländern steigt, ist sie im Nordosten Deutschlands erneut deutlich gesunken.
„Das ist kein Zufall und schon gar kein Naturgesetz“, betont Ariane Kroß vom Landesvorstand des BSW in MV und fährt fort: „Wer die Realität in unserem Land kennt, weiß, warum viele Menschen hier frustriert sind.“
Mecklenburg-Vorpommern kämpft seit Jahren mit einer Vielzahl struktureller Probleme:
- die höchste Arbeitslosen- und Langzeitarbeitslosenquote bundesweit,
- eine überdurchschnittlich hohe Armutsquote – besonders bei Kindern und Rentnern
- der schlechteste Betreuungsschlüssel in Kitas,
- ein eklatanter Mangel an bezahlbarem Wohnraum, insbesondere in touristisch geprägten Regionen,
und eine stetig zunehmende Abkopplung ganzer Landesteile. In vielen Regionen droht das Leben buchstäblich auszubluten, z.B. Arztpraxen schließen, der öffentliche Nahverkehr wird ausgedünnt, soziale und kulturelle Angebote verschwinden. Menschen fühlen sich allein gelassen und das über Jahre hinweg.
„Wenn der Bus nicht mehr fährt, kein Arzt mehr da ist, und man von seiner Arbeit kaum leben kann, dann ist es kein Wunder, wenn Menschen den Glauben daran verlieren, dass sich etwas verbessern könnte,“so Livia Meier, ebenfalls im Landesvorstand des BSW in MV.
Die Unzufriedenheit hat in Mecklenburg-Vorpommern auch historische Wurzeln. Nach der Wende erlebte das Land Arbeitslosenzahlen von bis zu 30 Prozent. Viele Menschen fanden nie wieder einen festen Platz im Arbeitsleben. Diese Folgen wurden bis heute nicht aufgearbeitet.
„Mecklenburg-Vorpommern ist ein wunderschönes Land – aber viel zu viele Menschen fühlen sich hier nicht wohl. Das ist ein Alarmsignal. Wir brauchen endlich eine Politik, die Gerechtigkeit schafft, die Teilhabe ermöglicht und die Menschen in den Mittelpunkt stellt – nicht sich selbst.“, führt Livia Meier weiter aus.
Nur mit einer Politik, die soziale Sicherheit, faire Löhne, Bildungsgerechtigkeit, eine solide Wirtschaft und Industrie, verlässliche Infrastruktur und bezahlbares Wohnen in den Fokus rückt, kann Mecklenburg-Vorpommern wieder ein Landwerden, in dem die Menschen gern und zufrieden leben.
Dafür tritt das BSW in Mecklenburg-Vorpommern konsequent ein!
Am 11.10.2025 findet der 2. Landesparteitag des BSW Mecklenburg-Vorpommern in Malchin statt. Beginn ist um 10 Uhr und geplantes Ende ca. 20 Uhr.
Schwerpunkt des Parteitages ist der Leitantrag zur zukünftigen programmatischen Ausrichtung für die Landtagswahl 2026 sowie die Wahl der Delegierten zum Bundesparteitag.
Zu diesem Mitgliederparteitag haben sich namhafte Gäste angekündigt. So werden die Bundesvorsitzende des BSW - Amira Mohamed Ali, Generalsekretär Christian Leye, Amid Rabieh, stellv.Bundesvorsitzender, Erwin von Mildisch, stellv. Bundesvorsitzender des neu gegründeten Jugendverbandes, und der Europaabgeordnete des BSW von MV, Prof. Dr. Jan-Peter Warnke, den Landesparteitag aktiv begleiten.
Nicht zufällig wurde Malchin, im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte, als Veranstaltungsort ausgewählt, gilt sie doch als eine der Hochburgen des BSW bundesweit. Die 14,2 % bei den letzten Kommunalwahlen gibt Melanie Dango, Landesvorsitzende, auch als Zielmarke für die Landtagswahl 2026 aus. „Wir haben ein großartiges Team und Menschen, mit denen es `kein weiter so`der bisherigen Politik geben wird.“
Seien sie herzlich eingeladen!
Unter diesem Motto sind heute am Weltfriedenstag zahlreiche Mitglieder und Unterstützer des BSW in Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg, Parchim, Schwerin, Wismar, Güstrow und Rostock an stark frequentierten Kreuzungen mit ihren Plakaten auf die Straße gegangen.
Ariane Kroß, stellvertretende Landesvorsitzende des BSW, kommentiert die Aktion mit den Worten: “Die Menschen blicken mit großen Sorgen auf die politische Entwicklung in unserem Land und warten darauf, dass jemand aufsteht, die Dinge infrage stellt und neue Antworten sucht. Diese Kraft möchten wir sein, den Menschen Hoffnung geben und für eine gerechtere Gesellschaft und eine Zukunft in Frieden kämpfen.“
Der 1. September wurde natürlich nicht zufällig gewählt. Am Weltfriedenstag wird eine Außenpolitik gefordert, die auf Entspannung, Interessenausgleich und internationale Zusammenarbeit setzt. Das BSW fordert eine neue europäische Sicherheitsarchitektur unter Einbindung Russlands.
Mit zehn verschiedenen Motiven auf Plakaten greift die Kampagne zentrale Themen des BSW auf. Die Aktion soll in den nächsten Monaten eine Fortsetzung finden. „Wir wollen mit unserer Stand-up-Aktion die Menschen in allen Kreisen unseres Landes einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und gemeinsam ein Zeichen für eine gerechte Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern zu setzen. Gemeinsam in einer Arbeitsgruppe haben wir in den letzten acht Wochen diese Kampagne vorbereitet und organisiert, dabei aus über 30 Vorschlägen zehn Motive ausgewählt, die uns zukünftig begleiten werden,“ so Silke Marschall, Vorsitzende des BSW in Rostock und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Frieden im BSW.
Der gelungene Start in allen Kreisen unseres Landes ist der Startschuss für das BSW in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Gründung der acht Kreisverbände im August ist die organisatorisch-strukturelle Voraussetzung geschaffen worden, sich noch aktiver in die gesellschaftlichen Debatten einzumischen -
„Frischer Wind für MV! Mit Vernunft. Für Gerechtigkeit.“
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) setzt mit der Aktion „Frischer Wind für MV! Mit Vernunft. Für Gerechtigkeit.“ ein deutliches Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Fairness.
Am 1. September, dem Weltfriedenstag, macht das BSW deutlich: Frieden entsteht dort, wo Menschen miteinander reden, zuhören und gemeinsam Lösungen finden. Vernunft und Gerechtigkeit sind dabei die Leitlinien unserer Politik.
Die Plakataktion wird am 1. September gestartet und in den folgenden Monaten fortgesetzt.
Die Initiative greift zentrale Themen des BSW auf: Eine Außenpolitik, die auf Entspannung, Interessenausgleich und internationale Zusammenarbeit setzt, die Ablehnung militärischer Konfliktlösungen sowie das Engagement für sozialen Ausgleich und gerechte Teilhabe in Deutschland.
Mit der Stand-up-Aktion lädt das BSW die Bevölkerung ein, ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und gemeinsam ein Zeichen für eine friedliche und gerechte Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern zu setzen.
Mit viel Engagement, großer Leidenschaft und Begeisterung wurde diese Kampagne von einer Arbeitsgruppe aus BSW-Mitgliedern über den Sommer entwickelt.
Man hat sich aus über 30 Ideen letztlich für zehn Plakatmotive entschieden, die am Montag erstmals der Öffentlichkeit in zunächst acht Städten präsentiert werden.
An besonderen Verkehrsknoten werden die Mitglieder ihre Plakate mit den Botschaften zeigen.
Folgende Standorte und Zeiten sind dafür vorgesehen:
Schwerin 15:00 - 17:00 Uhr Schloßstraße / Werderstraße
(Ansprechpartner: Astrid Haberlandt)
Rostock 15:30 - 17:30 Uhr Kanonsberg / Am Strande
(Ansprechpartner: Silke Marschall)
Neubrandenburg 16:00 - 18:00 Uhr Rathaus / Am Ring
(Ansprechpartner: Torsten Behnke)
Greifswald 16:00 - 18:00 Uhr Europakreuzung
(Ansprechpartner: Jens Knöchel)
Stralsund 17:00 - 18:00 Uhr Tribseer Damm / Knieperwall /Frankenwall
(Ansprechpartner: Ariane Kroß)
Wismar 13:00 - 15:00 Uhr Promenade am Hafen
(Ansprechpartner: Nils Jörn)
Güstrow 16:00 - 18:00 Uhr Langdammscher Weg / Feuerwehr
(Ansprechpartner: Jens Holzapfel)
Parchim 14:00 - 16:00 Uhr Moltkeplatz
(Ansprechpartner: Susanne Andreas)
Auf dem Foto von links nach rechts zeigen vier Mitglieder des Landesvorstandes und der Geschäftsführung des BSW in Mecklenburg-Vorpommern ausgewählte Motive: Peter Schabbel (stellv. Landesvors.), Ariane Kroß (stellv. Landesvors.), Melanie Dango (Landesvorsitzende) und Ellen Vorberg (komm. GF des Landesverbandes)
Damit sendet das BSW ein sichtbares, starkes Signal für Frieden, Diplomatie, Abrüstung, Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe aus Mecklenburg-Vorpommern.
Eine europapolitische Informationstour von Prof. Dr. Jan-Peter Warnke, fraktionsloses Mitglied des Europäischen Parlaments (BSW) vom 21. - 30.7.2025
Europa stand einst für die Idee von Frieden, Wohlstand, sozialer Sicherheit und Freiheit. Doch davon ist die Europäische Union (EU) heute weit entfernt. Krisen sind zur Normalität der europäischen Politik geworden. Der Reichtum der Milliardäre und Multimillionäre wächst rasant, während die Mitte schrumpft und die Armut wächst. Es herrscht die Sprache des Krieges und der Aufrüstung statt der Diplomatie. Die weltweiten Militärausgaben haben mit mehr als 2,7 Billionen US-Dollar einen neuen Höchststand erreicht.
Für Europa bedeutet die Aufrüstung sozialen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Allein Deutschland soll künftig seinen halben Haushalt – 225 Milliarden Euro – für Rüstung aufwenden, übrigens mehr, als Russland derzeit insgesamt ausgibt. Dieser Wahnsinn nutzt nur den Rüstungskonzernen. Jeder Euro für Rüstung wird bei Bildung, Rente und Gesundheit fehlen. Der weitere soziale und wirtschaftliche Abstieg Europas ist so vorprogrammiert.
Ich komme von der Insel Usedom und bin nach 38 Jahren und einem erfüllten beruflichen Leben als Arzt nun fraktionsloser Abgeordneter des Europäischen Parlaments. Ich setzte mich ein für eine europäische Friedensordnung, die auf Kooperation und nicht auf Konfrontation setzt. Mehr Panzer machen Europa nicht sicherer. Europa muss ein Vorbild sein, nicht im Wettrüsten, sondern im Friedenshandeln. Statt Kriege zu führen, können wir Leben retten. Was Gesundheit für den Einzelnen ist, ist Frieden für die Gesellschaft. Ohne beides ist alles nichts.
Den geopolitischen Wind können wir nicht beeinflussen – wohl aber analysieren, wohin die EU segelt und Vorschläge für eine andere Politik machen. Darüber möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen. Getränke und Imbiss stehen bereit.
Ich freue mich auf Sie!
Montag, 21.7.2025 17-19h Hafen / Karlshagen
Dienstag, 22.7.2025 17-19h Stadthafen / Lassan
Donnerstag, 24.7.2025 17-19h Museumshafen / Greifswald
Samstag, 26.7.2025 17-19h Rügenplatz an der Hängebrücke / Sassnitz
Montag, 28.7.2025 17-19h Hafen / Lauterbach
Mittwoch, 30.7.2025 17-19h Hafeninsel / Stralsund
Mehr unter: https://jan-peter-warnke.eu/
Planung und Vorbereitung der Gründungsversammlungen für die Kreisverbände
Im August werden die Kreisverbände in M-V gegründet. Für die ersten Veranstaltungen wurden jetzt die Einladungen an die Mitglieder im Landkreis Vorpommern-Rügen und im Landkreis Ludwigslust-Parchim versandt. Damit werden weitere Strukturen vor Ort geschaffen. Unter
https://mv.bsw-vg.de/aktuelles/termine/
sind die aktuellen Termine dazu zu finden.
Engagement gegen Kriegsschiffe in Rostock
„NEIN“ zu Kriegstüchtigkeit. Das BSW in Rostock setzte mit vielen Mitgliedern und Unterstützern am 05.06.2025 ein wichtiges Zeichen gegen das NATO-Marine-Manöver Baltops.
https://mv.bsw-vg.de/bsw-in-rostock-gegen-das-gefaehrliche-saebelrasseln-in-der-ostsee/
Engagement für Frieden und Demokratie in Stralsund
Am 28.06.2025 fand in Stralsund ein Friedens- und Demokratiefest mit aktiver Unterstützung des BSW statt. Mit vielen Informationsständen und vielfältigen Mitmachaktionen luden die Akteure ein, sich an Gemeinschaft zu beteiligen und sich für ein friedliches Miteinander zu engagieren. Mit großer Beteiligung und auch vielen begeisterten Gästen war das Fest ein voller Erfolg.
Mitgliederaufnahme
Der Bundesverband plant, bis zum Jahresende alle Interessierten mit einem offenen Antrag aufzunehmen.
Klausur Bund/Länder
Am 26/27.06. fand eine Klausur des Bundesvorstands mit den Landesvorsitzenden und EU-Abgeordneten in Berlin statt. Neben dem konstruktiven Austausch zu dingenden politischen Themen, der Verabschiedung eines Grundsatzpapiers wurde auch das klare Ziel formuliert im Jahr 2026 in Mecklenburg-Vorpommern und weiteren ostdeutschen Bundesländern mit einem starken Ergebnis in den Landtag einzuziehen.
https://bsw-vg.de/das-bsw-ist-die-partei-der-demokratischen-erneuerung/
Geplante Aktionen und Termine
Im Juli sind wieder einige Aktionen geplant.
Am 04.07.2025 fand in Waren an der B 192 eine Plakataktion statt, mit der wir auf die aktuellen drängenden und wichtigen Forderungen und Botschaften in Bezug auf Frieden, soziale Sicherheit und Gerechtigkeit sowie eine vernünftige Wirtschaftspolitik aufmerksam machen wollen.
Am 20.07.2025 findet im Bereich Nordwest-Mecklenburg ein Sommerfest statt. Als Gäste sind u.a. Fabio de Masi und Tino Eisbrenner dabei.
Unseren Europaabgeordneten Jan-Peter Warnke kann man ab dem 21.07.2025 auf seiner Segeltour „Abrüstung Ahoi - Frieden als europäische Aufgabe“ bis zum 30.07.2025 an verschiedenen Orten von Karlshagen bis Stralsund an der Ostseeküste antreffen und gemeinsam mit weiteren BSW-Mitstreitern ins Gespräch kommen. Die komplette Terminübersicht ist unter https://mv.bsw-vg.de/aktuelles/termine/zu finden.
Gründung der Kreisverbände ab August geplant
Der Aufbau der BSW-Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter voran: In enger Abstimmung mit dem Bundesverband steht die Gründung der Kreisverbände bevor. Die ersten Gründungen sollen voraussichtlich im August 2025 erfolgen.
Vier Bürgerbüros im Land
Das „BSW – Bündnis Sahra Wagenknecht“ ist in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen mit vier Bürgerbüros vertreten:
- Wolgast: Lange Str. 6; 17438 Wolgast
- Parchim: Putlitzer Str. 44; 19370 Parchim
- Malchin: Steinstraße 1A; 17139 Malchin
- Wismar: Dankwartstraße 58; 23966 Wismar
Diese Büros dienen als Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger sowie als Treffpunkte für politische Arbeit vor Ort.
Ansprechpartnerin für Wünsche und Kritik
ist die kommissarische Geschäftsführerin Dr. Ellen Vorberg – zu erreichen unter: landesgeschaeftsfuehrung@mv.bsw-vg.de / oder telefonisch unter: 038207 768834
Sie ist promovierte Biotechnologin und engagiert sich seit Beginn der Parteigründung als Unterstützerin im Landkreis Rostock und seit Oktober 2024 als Mitglied im BSW.
Engagement gegen Kriegsschiffe: Rostocker BSW mit dabei
Das BSW der Region Rostock wird sich mit Aktionen an der Demonstration gegen das NATO-Manöver BALTOPS und die Präsenz der Kriegsschiffe im Rostocker Hafen beteiligen. Weitere Details folgen in Kürze und werden online veröffentlicht.
Landesarbeitsgruppen erfolgreich gestartet
Alle Landesarbeitsgruppen (LAGs) in Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Arbeit aufgenommen. In ersten Treffen stand das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund, verbunden mit der gemeinsamen Erarbeitung von Arbeitsplänen für die kommenden Monate.
Jugendorganisation in Vorbereitung
Auch für die junge Generation wird der Aufbau vorangetrieben: Die Gründung der BSW-Jugendorganisation auf Bundesebene ist in Vorbereitung und für dieses Jahr vorgesehen, eine Vernetzung mit MV ist angelaufen.
Schnellere Mitgliedsaufnahme geplant
Der Bundesverband hat angekündigt, die Prozesse zur Aufnahme neuer Mitglieder deutlich zu beschleunigen. Damit soll der große Zuspruch aus der Bevölkerung zügiger aufgenommen und integriert werden.
Dank an Wahlkampfunterstützer in MV
Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern des erfolgreichen Wahlkampfs von Jens Kreutzer. Ihr Engagement war entscheidend für den gemeinsamen Erfolg.
Frühjahrsfest stärkt Gemeinschaft – Wiederholung geplant
Das Frühjahrsfest des Landesverbandes am 09. Mai in Neubrandenburg wurde nicht nur gut besucht, sondern auch als starkes Zeichen des Zusammenhalts wahrgenommen. Aufgrund der positiven Resonanz ist eine Wiederholung fest eingeplant.
Schwerin, 23. Mai 2025 – Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erklärt sich solidarisch mit dem Bildungsprotest des Landesschülerrats Mecklenburg-Vorpommern am 26. Mai, 11 Uhr, auf dem Marktplatz in Schwerin.
Wenn junge Menschen sich Gehör verschaffen und Missstände benennen, ist das ein wichtiges demokratisches Signal. Sie fordern zu Recht mehr Unterstützung, bessere Lernbedingungen und ein Bildungssystem, das ihnen wirklich gerecht wird.
Das BSW begrüßt, dass junge Menschen für ihre Zukunft auf die Straße gehen – verantwortungsbewusst, friedlich und mit einer ordnungsgemäßen, rechtskonformen Freistellung vom Unterricht. Das ist gelebte Demokratie.
„Wir nehmen die Sorgen der Schüler ernst. Sie erleben jeden Tag, was jahrelange Symbolpolitik und ständig wechselnde Bildungskonzepte in der Praxis anrichten – überfüllte Klassen, überforderte Lehrer und ein System, das oft mehr pädagogisches Wunschdenken als echte Hilfe bietet,“ erklärt Melanie Dango, Landesvorsitzende des BSW Mecklenburg-Vorpommern.
Gemeinsam stark für bessere Schulen
Das BSW teilt viele der Anliegen des Landesschülerrats:
Wir fordern mehr Schulsozialarbeit und psychologische Begleitung und haben gerade Wege entsprechender Anfragen an das Land aus dem Kreistag der Mecklenburgischen Seenplatte geebnet– nicht als Nebensache, sondern als Teil guter Schule.
Wir unterstützen kostenfreie Schulverpflegung – kein Kind sollte hungrig lernen müssen.
Wir wollen, dass Ganztagsschulen flächendeckend und sinnvoll ausgebaut werden – nicht als Aufbewahrungsort, sondern als Bildungsort.
Was wir anders sehen
Wir glauben: Gute Bildung braucht klare Strukturen, Verlässlichkeit und ein gesundes Leistungsverständnis. Kinder wollen wachsen – aber sie brauchen dafür auch Orientierung und klare Erwartungen.
Deshalb stehen wir:
Für ein strukturiertes und gegliedertes Schulsystem, das individuelle Stärken fördert.
Für einen bewussten Einsatz digitaler Medien – vor allem in der Grundschule brauchen Kinder erst einmal Ruhe, Konzentration und ein gutes Fundament.
„Bildungspolitik darf nicht länger ein Experimentierfeld für alle fünf Jahre wechselnde politische Selbstverwirklichung sein. Die Ergebnisse sprechen für sich – und die Schülerinnen und Schüler zahlen den Preis,“ so Dango weiter.
Jetzt ist es an der Politik, nicht weiter zu beschwichtigen, sondern endlich zu handeln. Das BSW steht dafür:
Bildung schafft Wandel!