Bündnis Sahra Wagenknecht gründet Kreisverband in Stralsund – Neue politische Kraft vor Ort etabliert
Stralsund, 03. August 2025 – Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat seine Präsenz in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausgebaut.
Am 3. August wurde in Stralsund der neue Kreisverband Vorpommern-Rügen gegründet. Mit diesem Schritt etabliert sich die junge Partei, die sich für Vernunft und Gerechtigkeit einsetzt, nun auch fest auf lokaler Ebene und bietet ihren Mitgliedern eine Plattform für direkte politische Arbeit.
In der Gründungsversammlung wurde nicht nur die Satzung des neuen Verbandes beschlossen, sondern auch der erste Kreisvorstand gewählt, der die Arbeit des BSW vor Ort voranbringen wird.
Ariane Kroß, stellvertretende Landesvorsitzende des BSW, betonte zur Eröffnung: „Die besondere Herausforderung des neuen Kreisvorstandes liegt in der Integration aller Mitglieder und Unterstützer in einem großen, stark zergliederten Landkreis.“
Dem wollen sich alle Mitglieder des neuen Kreisvorstandes stellen.
Zum Vorsitzenden des Kreisverbandes wurde Roland Wolff (32 Jahre) aus Stralsund gewählt. Seine Stellvertreterin ist Jana Görlich (50 Jahre), ebenfalls aus Stralsund und zur Schatzmeisterin wurde Ann-Kristin Behm (49 Jahre) aus Ribnitz-Damgarten gewählt. Weitere gewählte Mitglieder des Vorstands sind Thomas Vetter (53, Baabe), Uwe Liebig (69, Grimmen), Dirk Krüger (63, Stralsund) und Reinhard Fehl (62, Ribnitz-Damgarten).
„Wir freuen uns sehr über die Gründung unseres Kreisverbandes hier in Stralsund. Wir sind nun handlungsfähig, werden verlässlich arbeiten, um neue Mitglieder werben und sind stolz, das unser BSW in Vorpommern-Rügen angekommen ist.“, so der frisch gewählte Vorsitzende Roland Wolff in einem ersten Statement.
Der neue Kreisverband plant bereits erste öffentliche Aktivitäten, so am 01. September gemeinsam mit vielen Mitstreitern in Mecklenburg-Vorpommern.
Über das Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist eine demokratische Partei, die sich für die Rückkehr der Vernunft in die Politik einsetzt. Es tritt für eine starke, innovative Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Frieden, fairen Handel sowie eine offene Diskussionskultur und den Respekt vor der individuellen Freiheit der Bürger ein. Die Partei wurde am 8. Januar 2024 gegründet und baut seither ihre Strukturen in ganz Deutschland auf.
Über 100 Mitglieder und Unterstützerinnen des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) folgten am Sonntag der Einladung zum Sommerfest nach Lützow bei Schwerin. Aus allen Ecken Mecklenburg-Vorpommerns kamen sie zusammen – um sich auszutauschen, zu feiern und ein Zeichen zu setzen: MV spielt eine zentrale Rolle im Aufbau des BSW.
Höhepunkt des Tages war der Besuch von Fabio De Masi, 45, Mitglied des Europäischen Parlaments. Seine Rede wurde mit großem Interesse verfolgt – kein Wunder, denn Fabio nahm sich nicht nur Zeit für klare Worte, sondern auch für persönliche Gespräche mit den Gästen.
Auf die Frage, warum er extra aus Brüssel anreist, antwortete er mit einem Augenzwinkern: „Ich weiß, wer in den letzten Monaten den BSW aufgebaut hat – das waren besonders die Menschen in der Fläche im Osten. Und in Brüssel bin ich ja quasi im Exil.“
Für MV hat Fabio ein klares Ziel: „Wir brauchen ein starkes BSW im Landtag, um die echten Probleme der Menschen in MV anzugehen.“ Seine Unterstützung für den Wahlkampf 2026? Hat er mehr als einmal zugesichert – mit Überzeugung und viel Herz.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren und Helfern des Sommerfestes sowie Tino Eisbrenner für sein musikalisches Wirken an der Seite des BSW.£
Weil Sahra Wagenknecht sich für demokratischen Dialog auch mit Andersdenkenden ausspricht, wurde unsere Teilnahme beim CSD Rostock nun kurzfristig abgesagt.
Klarstellung:
👉 Es geht nicht um Zusammenarbeit mit der AfD.
👉 Es geht darum, zuzuhören statt auszugrenzen.
👉 30 % der Menschen in diesem Land verdienen politische Antworten – keine Verachtung.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht steht für ein streitbares, respektvolles Miteinander – gerade dort, wo es schwerfällt. Demokratie lebt vom Gespräch, nicht vom Abbruch.
Wir bleiben im Dialog.
Planung und Vorbereitung der Gründungsversammlungen für die Kreisverbände
Im August werden die Kreisverbände in M-V gegründet. Für die ersten Veranstaltungen wurden jetzt die Einladungen an die Mitglieder im Landkreis Vorpommern-Rügen und im Landkreis Ludwigslust-Parchim versandt. Damit werden weitere Strukturen vor Ort geschaffen. Unter
https://mv.bsw-vg.de/aktuelles/termine/
sind die aktuellen Termine dazu zu finden.
Engagement gegen Kriegsschiffe in Rostock
„NEIN“ zu Kriegstüchtigkeit. Das BSW in Rostock setzte mit vielen Mitgliedern und Unterstützern am 05.06.2025 ein wichtiges Zeichen gegen das NATO-Marine-Manöver Baltops.
https://mv.bsw-vg.de/bsw-in-rostock-gegen-das-gefaehrliche-saebelrasseln-in-der-ostsee/
Engagement für Frieden und Demokratie in Stralsund
Am 28.06.2025 fand in Stralsund ein Friedens- und Demokratiefest mit aktiver Unterstützung des BSW statt. Mit vielen Informationsständen und vielfältigen Mitmachaktionen luden die Akteure ein, sich an Gemeinschaft zu beteiligen und sich für ein friedliches Miteinander zu engagieren. Mit großer Beteiligung und auch vielen begeisterten Gästen war das Fest ein voller Erfolg.
Mitgliederaufnahme
Der Bundesverband plant, bis zum Jahresende alle Interessierten mit einem offenen Antrag aufzunehmen.
Klausur Bund/Länder
Am 26/27.06. fand eine Klausur des Bundesvorstands mit den Landesvorsitzenden und EU-Abgeordneten in Berlin statt. Neben dem konstruktiven Austausch zu dingenden politischen Themen, der Verabschiedung eines Grundsatzpapiers wurde auch das klare Ziel formuliert im Jahr 2026 in Mecklenburg-Vorpommern und weiteren ostdeutschen Bundesländern mit einem starken Ergebnis in den Landtag einzuziehen.
https://bsw-vg.de/das-bsw-ist-die-partei-der-demokratischen-erneuerung/
Geplante Aktionen und Termine
Im Juli sind wieder einige Aktionen geplant.
Am 04.07.2025 fand in Waren an der B 192 eine Plakataktion statt, mit der wir auf die aktuellen drängenden und wichtigen Forderungen und Botschaften in Bezug auf Frieden, soziale Sicherheit und Gerechtigkeit sowie eine vernünftige Wirtschaftspolitik aufmerksam machen wollen.
Am 20.07.2025 findet im Bereich Nordwest-Mecklenburg ein Sommerfest statt. Als Gäste sind u.a. Fabio de Masi und Tino Eisbrenner dabei.
Unseren Europaabgeordneten Jan-Peter Warnke kann man ab dem 21.07.2025 auf seiner Segeltour „Abrüstung Ahoi - Frieden als europäische Aufgabe“ bis zum 30.07.2025 an verschiedenen Orten von Karlshagen bis Stralsund an der Ostseeküste antreffen und gemeinsam mit weiteren BSW-Mitstreitern ins Gespräch kommen. Die komplette Terminübersicht ist unter https://mv.bsw-vg.de/aktuelles/termine/zu finden.
Während die öffentlich-rechtlichen Medien das größte Marine-Manöver der NATO im Livestream abfeiern, obwohl das Hauptquartier in Rostock den 2+4-Vertrag verletzt, erhebt das BSW beim Auslaufen der Kriegsschiffe seine Stimme: Nein zur Kriegstüchtigkeit! Wir müssen friedenstüchtig und verteidigungsfähig sein. Doch das heute gestartete Manöver „BALTOPS“ mit etwa 50 Kriegsschiffen, 25 Flugzeugen und rund 9.000 Soldaten aus 17 Nationen setzt das brandgefährliche Säbelrasseln fort.
Einige Tage zuvor führte Russland sein Ostsee-Manöver durch, mit mehr als 20 Kriegsschiffen, Kanonenbooten und Unterstützungsschiffen, etwa 3.000 Soldaten, 25 Flugzeugen/Hubschraubern und bis zu 70 Einheiten. Wer ist eigentlich noch gewillt, dieses Taumeln in Richtung Krieg zu stoppen? Wer setzt sich ernsthaft für realistische Friedensverhandlungen und Abrüstung ein, um eine – womöglich sogar nukleare – Eskalation zu verhindern? Wir brauchen weniger Konfrontation und mehr Diplomatie!
Vielen Dank an alle BSW-Mitglieder und Unterstützer vor Ort für diese wichtige Botschaft.


Zu den anstehenden drei Stichwahlen bei den Landratswahlen in den Landkreisen Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und in der Mecklenburgischen Seenplatte haben wir uns entschieden, bewusst keine Wahlempfehlung auszusprechen. Diese Entscheidung ist kein Zeichen von Unentschlossenheit – sondern Ausdruck unserer demokratischen Haltung.
„Wir als die Alternative zu allen Alternativen und zu allem Althergebrachten empfehlen bewusst keine vorgegebene Richtung. Stattdessen schaffen wir Raum für eigenverantwortliche Entscheidungen. Demokratie bedeutet nicht Vorgabe, sondern Vertrauen.“– [Friedrich Straetmanns, Landesvorsitzender]
Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen, Diskussionen und der Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten – ohne sie in Lagerdenken zu zementieren. Eine Wahlempfehlung mag Orientierung geben, sie birgt jedoch auch das Risiko, offene Auseinandersetzung durch politische Vorfestlegung zu ersetzen.
„Statt Bürgern den Weg zu weisen, laden wir sie ein, ihn selbstbestimmt zu gehen.“ [Melanie Dango, Co-Landesvorsitzende BSW MV]
Gerade auf kommunaler Ebene zählen Persönlichkeit, Haltung und Sachorientierung. Deshalb setzen wir auf politische Mündigkeit, Informationsfreiheit und demokratische Reife – nicht auf vorgezeichnete Linien.
„Landratswahlen sind Persönlichkeitswahlen – keine politische Spielbühne für parteipolitische Inszenierungen.“ [Friedrich Straetmanns]
Und wir sind überzeugt: Wer sich mit den Kandidaten intensiv auseinandersetzt und eine informierte Entscheidung trifft, trägt nicht nur Verantwortung für das Hier und Jetzt – sondern auch für die demokratischen Spielräume von morgen.
„Demokratie braucht Meinungsfreiheit, Raum für Differenzierung und Zutrauen in mündige Bürger.“ [Melanie Dango]
Wir rufen alle Wahlberechtigten dazu auf: Informieren Sie sich. Hinterfragen Sie. Diskutieren Sie. Entscheiden Sie selbst.
Die aktuellen personellen Veränderungen in der Rostocker Bürgerschaftsfraktion, insbesondere die Austritte von Toralf Herzer (ehemaliges Mitglied des BSW) und Lajos Orban (noch formal Mitglied des Bündnisses), bewertet das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nicht als Rückschlag, sondern als notwendigen und klärenden Schritt im Rahmen einer politisch wie menschlich ehrlichen Entwicklung.
„Wer sich gegen eine gemeinsame, verlässliche und sachorientierte Arbeit im Sinne der Wählerinnen und Wähler entscheidet, verlässt zwangsläufig den Weg, den wir als BSW gehen. Das ist zu respektieren – aber es ändert nichts an unserem klaren Kurs“, so der BSW-Landesvorsitzende Friedrich Straetmanns.
Toralf Herzer war zuvor mit wachsendem Vertrauensverlust innerhalb der Fraktion konfrontiert, ein Antrag auf Abwahl aus dem Fraktionsvorsitz war bereits gestellt und er stand bereits seit mehreren Wochen unter parteiinterner Kritik.
Seine nun vollzogene Flucht in Richtung Linksfraktion erscheint vor diesem Hintergrund nicht überraschend – wohl aber die Tatsache, dass ihn eben jene Partei aufnimmt, der gegenüber er sich noch im Dezember öffentlich als politisches Gegenbild darstellte.
Auch der Rückzug von Lajos Orban erfolgt nach anhaltender Kritik an seinem politischen Stil, darunter sein Umgang mit Ressourcen, Ämterhäufung und der Eindruck persönlicher Profilierung innerhalb der kommunalen Strukturen. Dass der Rostocker Bund unter Leitung von Frau Dr. Bachmann nun ausgerechnet mit Herrn Orban kooperieren will, überrascht vor dem Hintergrund ihrer früheren öffentlichen Aussagen erheblich.
„Wir stellen die einfache Frage: Was hat sich verändert – außer der Perspektive auf mögliche Machtoptionen? Wenn man jemanden als politisch untragbar bezeichnet, dann sollte man ihn nicht wenige Wochen später zum Kooperationspartner machen. Das ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht vermittelbar“, so der Vorsitzende.
Vor diesem Hintergrund sei auch offen zu klären, ob Herrn Orban im Zuge der Neuformierung eine vergütete oder privilegierte Position in Aussicht gestellt wurde. „Transparenz ist die Grundlage demokratischer Glaubwürdigkeit. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, ob hier persönliche Vorteile im Spiel sind“, betont Straetmanns weiter.
Die verbliebenen Vertreter des BSW in Rostock stehen für eine Politik mit Rückgrat – sachlich, sozial und unbeirrbar. Sie lassen sich weder von ideologischen Machtspielereien noch von politischem Opportunismus vor Ort vereinnahmen.
Information des Landesvorstandes
Am 1. Mai gehen wir gemeinsam auf die Straße – für gute Arbeit, gerechte Löhne und soziale Gerechtigkeit. In Zeiten von Teuerung, Wohnungsnot und wachsender Ungleichheit ist unsere Solidarität wichtiger denn je!
Lasst uns laut und sichtbar sein: Gegen prekäre Beschäftigung, für starke Tarifverträge und den Ausbau der Mitbestimmung. Unsere Zukunft gehört nicht den Konzernen – sie gehört den Menschen, die sie tagtäglich erarbeiten. Gemeinsam kämpfen wir für eine soziale, gerechte und demokratische Gesellschaft.
Solidarität ist unsere Stärke – am 1. Mai und an jedem Tag
- Stand beim „Demokratiefest“ des DGB Region Ost-MV 10.00 – 14.00 Uhr auf dem Marktplatz in Neubrandenburg,
- Stand bei „Mach dich stark mit uns – 1. Mai Rostock“ des DBG Region Rostock-Schwerin, 10.00 – ca. 13.00 Uhr, Kastanienplatz in Rostock
Die von den USA angedrohten Strafzölle von über 20 Prozent auf deutsche Exporte bedrohen massiv die wirtschaftliche Stabilität Mecklenburg-Vorpommerns. Besonders betroffen wären Schlüsselbranchen des Landes wie Holzverarbeitung, Maschinenbau, chemische Industrie und Metallhalbzeuge – Produkte, die 2024 laut Statistischem Bundesamt im Wert von rund 743 Millionen Euro aus MV in die Vereinigten Staaten exportiert wurden. Die USA sind damit das wichtigste Drittland für die Exporte des nordostdeutschen Bundeslandes.
„Ein Handelskrieg mit den USA wäre ein direkter Angriff auf die industrielle Basis Mecklenburg-Vorpommerns“, erklärt Melanie Dango, Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht in Mecklenburg-Vorpommern. „Wenn wir jetzt tatenlos zusehen, riskieren wir Absatzverluste in Millionenhöhe, Produktionsstopps und den Abbau von Arbeitsplätzen – vor allem im ländlichen Raum, wo wirtschaftliche Alternativen rar sind.“
Friedrich Straetmanns, Staatssekretär im Justizministerium und Co-Landesvorsitzender, ergänzt: „Gegenzölle, wie die EU sie aktuell plant, mögen als schnelle Reaktion attraktiv erscheinen, sind aber wirtschaftlich genauso selbstschädigend wie militärische Eskalationen. Wir dürfen auf einen Wirtschaftskrieg nicht mit einem Gegenschlag reagieren, der am Ende beiden Seiten schadet. Stattdessen braucht es eine wirtschaftspolitische Diplomatie, die auf Deeskalation, multilateralen Handel und eine Stärkung unserer Binnenwirtschaft setzt.“
Dango setzt hinzu: „Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie gefährlich protektionistische Maßnahmen sein können: Der Smoot-Hawley Tariff Act von 1930 führte zu einem massiven Anstieg der US-Zölle – und löste eine weltweite Welle von Vergeltungsmaßnahmen aus. In der Folge brach der internationale Handel dramatisch ein und verschärfte die Weltwirtschaftskrise erheblich. Eine derart zerstörerische Eskalation gilt es heute in den aktuell ohnehin unsicheren Zeiten unbedingt mit aller Kraft zu verhindern.“
Unter Wirtschaftsexperten wird allgemein angenommen, dass Handelskonflikte zu höheren Preisen für Verbraucher, Investitionsunsicherheit und einem Rückgang des weltweiten BIP führen können. Studien zufolge könnte ein globaler Zollanstieg das weltweite Wirtschaftswachstum um bis zu drei Prozent drücken. Besonders gefährlich für MV ist die enge Exportverflechtung: Die regionale Industrie ist auf stabile transatlantische Handelsbeziehungen angewiesen.
Straetmanns betont abschließend: „Zölle führen zu einer Spirale von Vergeltung und Unsicherheit, was die Krisenstimmung in unserem Land weiter anfacht und den Riss und die Polarisierung in unserer Gesellschaft weiter verstärkt.
Als BSW in MV sehen wir unsere Aufgabe darin, nicht nur Alarm zu schlagen, sondern konkrete Schutzschirme für unsere regionale Wirtschaft zu entwerfen – und gleichzeitig auf politischer Bühne für Deeskalation zu sorgen. Wir brauchen offene Märkte, und zwar auch in den eurasischen Raum und eben keine neuen Mauern.“
Ein Beitrag vom Landesvorstand und Prof. Dr. Peter Langer
Saisonverkehr der Mecklenburger Südbahn 2025 gesichert
Der Saisonverkehr auf der Mecklenburger Südbahn ist auch im kommenden Jahr gesichert. Das teilt Professor Dr. Peter Langer vom Fahrgastverband Pro Bahn in Mecklenburg-Vorpommern mit. Die Verbindung wird von Mai bis September an den Wochenenden angeboten.
„Der Saisonverkehr ist ein erster Schritt zur Einrichtung eines regelmäßigen Schienenverkehrs auf der wichtigen West-Ost-Verbindung in Mecklenburg-Vorpommern, sagt Dr. Langer. Er sei die Strecke von Parchim über Karow, Plau und Malchow nach Waren in diesem Jahr mehrfach gefahren, berichtet Langer, der dem Landesvorstand der Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) angehört und auf der Landesliste für den Bundestag kandidiert.
„Die Reaktivierung von Bahnstrecken im ländlichen Raum ist wichtig“, so der BSW-Pressesprecher, „dafür setzen wir uns ein“. „Das Karower Kreuz war früher einer der größten Nebenbahnknotenpunkte in Deutschland und konnte aus fünf Richtungen angefahren werden“, sagt Professor Langer. In der Tat gingen von Karow Strecken nach Parchim, Waren, Pritzwalk, Güstrow und Wismar aus. Heute sind die einst umfangreichen, denkmalgeschützten Gleisanlagen und Bahnhofsbauten weitgehend verwaist und werden nur im Sommer an den Wochenenden im touristischen Saisonverkehr bedient. ProBahn MV hat das Ziel, die Bahnstrecken im regulären Verkehr wieder zu beleben.
Für das Bündnis Sahra Wagenknecht sei das ein Stück Daseinsvorsorge, damit Schüler, ältere und wirtschaftlich schwache Menschen auf dem Land nicht abgehängt würden, aber auch ein wichtiger umweltpolitischer Schritt. Langer fasst zusammen: „Machen wir Ernst mit der Klimawende.“