Bestätigung aus Schwerin für Vorpommern-Greifswald und Widerspruch in der Mecklenburgischen Seenplatte - Willkür statt Maßstäbe im SPD geführten Innenministerium von Christian Pegel

Zur Bestätigung der Wahl von Falko Haack als Dezernent im Landkreis Vorpommern-Greifswald erklärt der Landesvorsitzende des BSW Mecklenburg-Vorpommern, Peter Schabbel:

„Herrn Falko Haack gratuliere ich zur Bestätigung durch das Innenministerium. Ich wünsche ihm für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg.“

Diese kurze Gratulation reicht – denn der eigentliche Adressat dieser Erklärung sitzt nicht in Greifswald, sondern in Schwerin.

Denn dieselbe Rechtsaufsichtsbehörde, die nun ohne erkennbare Probleme die Wahl des CDU-Mitglieds Falko Haack bestätigt, hat wenige Tage zuvor die demokratische Wahl von Jens Kreutzer (BSW) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kassiert – mit der Begründung angeblich fehlender fachlicher Eignung.

Das ist nicht überzeugend, nicht konsistent und nicht glaubwürdig.

Das ist Machtmissbrauch.

Beide Personalien weisen in den entscheidenden Punkten klare Parallelen auf:

  • kommunalpolitische Erfahrung,
  • Führung großer Organisationseinheiten,
  • Verantwortung für Verwaltungsstrukturen bei Polizei oder einer großen Krankenkasse

Während dem einen ohne Weiteres zugetraut wird, sich in ein kommunales Dezernat mit fachlich breit gefächerten Aufgaben, die nicht zu den Kompetenzen eines Polizisten gehören, einzuarbeiten, wird dem anderen genau diese Fähigkeit pauschal abgesprochen – obwohl er sie in der kommunalen Praxis bereits nachgewiesen hat.

Besonders pikant:
Herr Haack übernimmt als Landespolizist Dezernatsaufgaben, die klassisch kommunale Steuerung, Verwaltungslogik und politische Abstimmung erfordern. Bei Jens Kreutzer hingegen wird so getan, als sei kommunale Verwaltung ein unüberwindbares Neuland – trotz langjähriger kommunalpolitischer Tätigkeit, Führungserfahrung und Budgetverantwortung wird ihm die nötige Sachkunde abgesprochen.

„Das ist kein strenger Rechtsmaßstab – das ist selektive Auslegung. Gleiche Voraussetzungen, unterschiedliche Entscheidungen. So entsteht bei immer mehr Menschen der Eindruck von Willkür und Machtmissbrauch“, so Schabbel. „Scheinbar werden unterschiedliche Parteibücher unterschiedlich bewertet“, so Schabbel weiter.

Das Innenministerium ist gut beraten, sich an einheitliche, transparente und überprüfbare Kriterien zu halten. Wer kommunale Wahlen je nach politischer Konstellation bestätigt oder beanstandet, beschädigt nicht nur die einzelne Person, sondern auch das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit insgesamt.

„Kommunale Selbstverwaltung darf nicht von der Gunst des Innenministeriums abhängen. Demokratische Wahlen verdienen Respekt – auch wenn das Ergebnis politisch unbequem ist. Die Menschen im Land werden das bei der Wahl im September nicht vergessen haben.“, erklärt Schabbel abschließend.

Mit rund 80 Teilnehmern hat das BSW in Mecklenburg-Vorpommern am 16. Januar 2026 in Waren an der Müritz seine Programmkonferenz durchgeführt. Vertreter aus allen acht Kreisverbänden sowie den Landesarbeitsgemeinschaften kamen zusammen, um die bisherigen Ergebnisse der Programmdiskussion zu beraten und weiterzuentwickeln.

Die Konferenz bildet einen zentralen Schritt im basisdemokratischen Programmprozess des Landesverbandes. Zuvor waren politische Inhalte in den Landesarbeitsgemeinschaften erarbeitet und anschließend in den Kreisverbänden intensiv diskutiert worden. Die dort eingebrachten Rückmeldungen wurden erneut aufgegriffen und in einen Programmentwurf überführt, der auf der Programmkonferenz beraten wurde.

Der Landesvorsitzende des BSW Mecklenburg-Vorpommern, Peter Schabbel, betonte die Bedeutung dieses Prozesses:

„Unser Programm entsteht nicht am Reißbrett und nicht in abgeschotteten Zirkeln. Es wächst aus der Arbeit unserer Mitglieder vor Ort. Genau das unterscheidet uns von einer Politik, die häufig an der Lebensrealität der Menschen vorbeigeht.“

Auf der Programmkonferenz hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich inhaltlich einzubringen, Positionen zu diskutieren und Änderungen einzureichen. Die Ergebnisse wurden umfassend dokumentiert und werden nun durch ein Redaktionsteam ausgewertet, das sich aus Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaften zusammensetzt.

„Wir wollen ein Programm, das die tatsächlichen Herausforderungen in Mecklenburg-Vorpommern aufgreift und konkrete Lösungen anbietet“, so Schabbel weiter. „Dass sich so viele Mitglieder aktiv beteiligt haben, zeigt, wie groß das Bedürfnis nach einer ehrlichen, demokratischen und verantwortungsvollen Politik ist.“

Der basisdemokratische Prozess ist damit nicht abgeschlossen. Die Ergebnisse der Programmkonferenz fließen in die weitere programmatische Arbeit ein. Ein finaler Programmentwurf wird dem nächsten Landesparteitag zur Abstimmung vorgelegt und bildet zugleich die Grundlage für die weitere Entwicklung eines Landesgrundsatzprogramms des BSW Mecklenburg-Vorpommern.

Mit Blick auf die Landtagswahl 2026 unterstreicht der Landesverband seinen Anspruch, mit klaren Inhalten und einer starken Basis in den politischen Wettbewerb zu gehen.

Anlässlich der für den 08.01.2026 angekündigten Demonstrationen der Landwirte, erklärt das BSW Mecklenburg-Vorpommern seine Haltung zur aktuellen Lage der Landwirtschaft und zum angekündigten Protest.

Das BSW steht klar an der Seite der Landwirte. Die landwirtschaftlichen Betriebe stehen seit Jahren unter massivem Druck: überbordende Bürokratie, ständig neue Auflagen, ein ruinöser Preisdruck durch den Lebensmitteleinzelhandel sowie Erzeugerpreise, die vielfach nicht einmal die Produktionskosten decken. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit durch eine Landwirtschaftspolitik, die zu oft an der Realität der Höfe vorbeigeht. Diese Entwicklung gefährdet bäuerliche Existenzen, die Versorgungssicherheit und die Zukunft des ländlichen Raums.

Das BSW lehnt das Mercosur-Abkommen entschieden ab. Auch wenn die vorgesehenen Importkontingente bei Produkten wie Rindfleisch, Geflügel oder Zucker gemessen an der Gesamtproduktion der Europäischen Union auf den ersten Blick begrenzt erscheinen, können sie in sensiblen Marktsegmenten erheblichen Preisdruck erzeugen. Gerade in ohnehin angespannten Märkten führen bereits vergleichsweise kleine zusätzliche Mengen zu spürbaren Einkommenseinbußen.

Entscheidend ist dabei nicht allein die Menge, sondern das politische Signal: Weitere Handelsabkommen ohne wirksamen Schutz heimischer Umwelt-, Tierwohl- und Sozialstandards verschärfen den strukturellen Wettbewerbsdruck auf die landwirtschaftlichen Betriebe.

Viele Landwirte haben zudem den Eindruck, dass internationalen Handelsabkommen politisch mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als der Lösung der drängenden Probleme vor Ort. Während Höfe unter nationalen und europäischen Auflagen, steigenden Kosten und ordnungsrechtlichen Verschärfungen leiden, fehlt es an wirksamen Instrumenten zur Sicherung auskömmlicher Erzeugerpreise und verlässlicher Planungssicherheit. Diese Schieflage verstärkt Frust und das Gefühl politischer Ohnmacht.

Gleichzeitig stellt das BSW klar: Die größten Belastungen für die Landwirtschaft entstehen nicht durch ein einzelnes Abkommen allein, sondern durch das Zusammenspiel unfairer Marktstrukturen, fehlender Verursachergerechtigkeit bei Auflagen sowie einer Agrarpolitik, die den Strukturwandel beschleunigt, statt bäuerliche Betriebe zu stabilisieren. Genau deshalb braucht es eine grundsätzliche Neuausrichtung – weg von immer neuen Belastungen, hin zu fairen Rahmenbedingungen und einer Stärkung regionaler Wertschöpfung.

Angesichts der Erfahrungen aus jüngsten Bauernprotesten ruft das BSW ausdrücklich zu friedlichem und verantwortungsvollem Protest auf. Protest ist ein legitimes Mittel in einer Demokratie. Er darf jedoch nicht zulasten der Bevölkerung gehen, die weder Verursacher der aktuellen Missstände ist noch Verantwortung für politische Fehlentscheidungen trägt. Pendler, Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich, Eltern mit Kindern sowie Betriebe und Selbstständige dürfen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

„Wir haben großes Verständnis für den Frust der Landwirte. Ihr Unmut und Ihre Sorgen sind berechtigt. Wir unterstützen den Protest der Bauern, der Aufmerksamkeit schafft und Politik sowie die Gesellschaft aufrütteln soll“, erklärt Peter Schabbel, Landesvorsitzender des BSW Mecklenburg-Vorpommern.

„Notwendig sind endlich echte politische Lösungen und Perspektiven für die Landwirtschaft. Es wird gerade in Krisenzeiten um regionale Wertschöpfung und regionale Lebensmittelversorgung gehen.“

Das BSW Mecklenburg-Vorpommern fordert die Landes- und Bundesregierung auf, rasch und entschlossen zu handeln: für eine verlässliche Agrarpolitik, die bäuerliche Betriebe erhält, nationale und europäische Auflagen überprüft, regionale Produktion stärkt und den ländlichen Raum zukunftsfähig macht.

Die Menschen in MV können im Vergleich zu anderen Bundesländern weniger direkten Einfluss auf politische Entscheidungen im Land und in Gemeinden nehmen, Das zeigt das „Volksentscheid-Ranking“, vermeldet der NDR.
Mehr Demokratie wagen, meint das BSW dazu.

Für das BSW ist direkte Demokratie ein wichtiger Teil des Programms auf Landes- und Bundesebene und im „Sechs-Punkte-Plan des BSW als Partei der demokratischen Erneuerung enthalten. Wir fordern mehr direkte Demokratie, Volksentscheide und eine stärkere Beteiligung der Bürger“.
„Leider nimmt MV im Vergleich der Bundesländer den vorletzten Platz ein laut Tagesschau.de. Das ist bezeichnend für das Demokratieverständnis der Landesregierung“, so Jens Kreutzer, Schatzmeister im Landesvorstand des BSW, und fährt fort „wir müssen den Menschen mehr zutrauen. Andere Länder machen es schon lange vor, wie direkte Demokratie funktionieren kann.
Livia Meier vom Landesvorstand des BSW in MV ergänzt „das uns Volksentscheide gerade bei den Themen wichtig sind, die die Menschen in ihrem alltäglichen Leben tatsächlich betreffen. Hier muss man mitreden können und damit Demokratie wirklich erlebbar machen. Die Hürden für die Zulassung von Volksentscheiden sind in MV jedoch viel zu hoch und die sehr eingeschränkte Themenauswahl lässt derzeit ein Mitspracherecht von Bürgern in vielen relevanten Bereichen gar nicht zu. Dann muss man sich auch nicht wundern, dass immer mehr Menschen das Vertrauen in das Funktionieren unserer Demokratie verlieren. Bei symbolischen Befragungen ohne echte politische Auswirkungen kann man am Ende nicht wirklich von unmittelbarer Bürgerbeteiligung sprechen.“

Wir brauchen also weniger Hürden und mehr zulässige Themen für Volksentscheide im MV.
Vorschläge dazu hat das BSW. Sie sind bereits im Wahlprogramm enthalten.

Unter diesem Motto sind heute am Weltfriedenstag zahlreiche Mitglieder und Unterstützer des BSW in Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg, Parchim, Schwerin, Wismar, Güstrow und Rostock an stark frequentierten Kreuzungen mit ihren Plakaten auf die Straße gegangen.

Ariane Kroß, stellvertretende Landesvorsitzende des BSW, kommentiert die Aktion mit den Worten: “Die Menschen blicken mit großen Sorgen auf die politische Entwicklung in unserem Land und warten darauf, dass jemand aufsteht, die Dinge infrage stellt und neue Antworten sucht. Diese Kraft möchten wir sein, den Menschen Hoffnung geben und für eine gerechtere Gesellschaft und eine Zukunft in Frieden kämpfen.“

Der 1. September wurde natürlich nicht zufällig gewählt. Am Weltfriedenstag wird eine Außenpolitik gefordert, die auf Entspannung, Interessenausgleich und internationale Zusammenarbeit setzt. Das BSW fordert eine neue europäische Sicherheitsarchitektur unter Einbindung Russlands.

Mit zehn verschiedenen Motiven auf Plakaten greift die Kampagne zentrale Themen des BSW auf. Die Aktion soll in den nächsten Monaten eine Fortsetzung finden. „Wir wollen mit unserer Stand-up-Aktion die Menschen in allen Kreisen unseres Landes einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und gemeinsam ein Zeichen für eine gerechte Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern zu setzen. Gemeinsam in einer Arbeitsgruppe haben wir in den letzten acht Wochen diese Kampagne vorbereitet und organisiert, dabei aus über 30 Vorschlägen zehn Motive ausgewählt, die uns zukünftig begleiten werden,“ so Silke Marschall, Vorsitzende des BSW in Rostock und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Frieden im BSW.

Der gelungene Start in allen Kreisen unseres Landes ist der Startschuss für das BSW in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Gründung der acht Kreisverbände im August ist die organisatorisch-strukturelle Voraussetzung geschaffen worden, sich noch aktiver in die gesellschaftlichen Debatten einzumischen -

„Frischer Wind für MV! Mit Vernunft. Für Gerechtigkeit.“

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) setzt mit der Aktion „Frischer Wind für MV! Mit Vernunft. Für Gerechtigkeit.“ ein deutliches Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Fairness.

Am 1. September, dem Weltfriedenstag, macht das BSW deutlich: Frieden entsteht dort, wo Menschen miteinander reden, zuhören und gemeinsam Lösungen finden. Vernunft und Gerechtigkeit sind dabei die Leitlinien unserer Politik.

Die Plakataktion wird am 1. September gestartet und in den folgenden Monaten fortgesetzt.

Die Initiative greift zentrale Themen des BSW auf: Eine Außenpolitik, die auf Entspannung, Interessenausgleich und internationale Zusammenarbeit setzt, die Ablehnung militärischer Konfliktlösungen sowie das Engagement für sozialen Ausgleich und gerechte Teilhabe in Deutschland.

Mit der Stand-up-Aktion lädt das BSW die Bevölkerung ein, ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und gemeinsam ein Zeichen für eine friedliche und gerechte Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern zu setzen.

Mit viel Engagement, großer Leidenschaft und Begeisterung wurde diese Kampagne von einer Arbeitsgruppe aus BSW-Mitgliedern über den Sommer entwickelt.

Man hat sich aus über 30 Ideen letztlich für zehn Plakatmotive entschieden, die am Montag erstmals der Öffentlichkeit in zunächst acht Städten präsentiert werden.

An besonderen Verkehrsknoten werden die Mitglieder ihre Plakate mit den Botschaften zeigen.

Folgende Standorte und Zeiten sind dafür vorgesehen:

Schwerin               15:00 - 17:00 Uhr   Schloßstraße / Werderstraße

(Ansprechpartner: Astrid Haberlandt)

Rostock                 15:30 - 17:30 Uhr   Kanonsberg / Am Strande

(Ansprechpartner: Silke Marschall)

Neubrandenburg     16:00 - 18:00 Uhr   Rathaus / Am Ring

(Ansprechpartner: Torsten Behnke)

Greifswald             16:00 - 18:00 Uhr   Europakreuzung

(Ansprechpartner: Jens Knöchel)

Stralsund               17:00 - 18:00 Uhr   Tribseer Damm / Knieperwall /Frankenwall

(Ansprechpartner: Ariane Kroß)

Wismar                 13:00 - 15:00 Uhr   Promenade am Hafen

(Ansprechpartner: Nils Jörn)

Güstrow                16:00 - 18:00 Uhr   Langdammscher Weg / Feuerwehr

(Ansprechpartner: Jens Holzapfel)

Parchim                 14:00 - 16:00 Uhr   Moltkeplatz

(Ansprechpartner: Susanne Andreas)

 

Auf dem Foto von links nach rechts zeigen vier Mitglieder des Landesvorstandes und der Geschäftsführung des BSW in Mecklenburg-Vorpommern ausgewählte Motive: Peter Schabbel (stellv. Landesvors.), Ariane Kroß (stellv. Landesvors.), Melanie Dango (Landesvorsitzende) und Ellen Vorberg (komm. GF des Landesverbandes)

 

Damit sendet das BSW ein sichtbares, starkes Signal für Frieden, Diplomatie, Abrüstung, Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe aus Mecklenburg-Vorpommern.

 

Anklam, 10. August 2025 – Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat seine Präsenz in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausgebaut.

Am Sonntag wurde in Anklam der neue Kreisverband Vorpommern-Greifswald gegründet. Mit der vierten Gründung eines Kreisverbandes setzt die junge Partei, die sich für Vernunft und Gerechtigkeit einsetzt, ihre Präsenz in der Fläche unseres Bundeslandes fort und bietet ihren Mitgliedern eine Plattform für direkte politische Arbeit.

Livia Meier, Mitglied des Landesvorstandes in MV, betonte zur Eröffnung der Gründungsversammlung „wie nötig das BSW in der politischen Gesellschaft des Landkreises ist. Schon die Präsenz im Kreistag zeigt deutlich die Rolle unseres BSW. Wir sind für die Erhaltung der Demokratie nötiger denn je.“

In der Gründungsversammlung wurde nicht nur die Satzung des neuen Verbandes beschlossen, sondern auch der erste Kreisvorstand gewählt, der die Arbeit des BSW vor Ort voranbringen wird.

Zum Vorsitzenden des neu gegründeten Kreisverbandes wurde Jörg Dittberner (57 Jahre) aus Alt-Negentin bei Greifswald gewählt.

In einem ersten Statement nach seiner Wahl betont Jörg Dittberner „die Brückenfunktion des gesamten Vorstandes zu den Mitgliedern und Unterstützern im drittgrößten Landkreis Deutschlands. In der näheren Zukunft geht es um Vorhaben wie z.B. den Raumentwicklungsplan und unsere Beteiligung an Aktionen im Landesverband.“

Zur stellvertretenden Vorsitzenden ist Claudia Richter-Rückert (45 Jahre aus Pasewalk) gewählt worden. Als Schatzmeister wird Jens Knöchel (63 Jahre aus Greifswald) fungieren. Die Beisitzer im Vorstand sind Christian Schuldt (45 Jahre von der Insel Usedom), Holger Läufer (69 Jahre, Liepgarten bei Ueckermünde), Jörg Buchwald (60 Jahre, Löcknitz) und Sabine Jepp (63 Jahre, Greifswald).

„Ich glaube, dieser Kreisverband tritt als Druckverband an, um das systemische Ausbluten unserer Kommunen zu stillen. Damit Vorpommern-Greifswald eine Zukunft hat - eine soziale, gerechte, und vernünftige. Es ist Zeit, das Ruder herumzureißen.“, so die Landesvorsitzende des BSW, Melanie Dango, in ihrem Schlusswort.

Auf den beigefügten Fotos ist Jörg Dittberner als Vorsitzender des Kreisverbandes sowie der neue Kreisvorstand von links nach rechts: Jens Knöchel, Christian Schuldt, Claudia Richter-Rückert, Jörg Dittberner, Jörg Buchwald, Holger Läufer abgebildet.

Über 100 Mitglieder und Unterstützerinnen des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) folgten am Sonntag der Einladung zum Sommerfest nach Lützow bei Schwerin. Aus allen Ecken Mecklenburg-Vorpommerns kamen sie zusammen – um sich auszutauschen, zu feiern und ein Zeichen zu setzen: MV spielt eine zentrale Rolle im Aufbau des BSW.

Höhepunkt des Tages war der Besuch von Fabio De Masi, 45, Mitglied des Europäischen Parlaments. Seine Rede wurde mit großem Interesse verfolgt – kein Wunder, denn Fabio nahm sich nicht nur Zeit für klare Worte, sondern auch für persönliche Gespräche mit den Gästen.

Auf die Frage, warum er extra aus Brüssel anreist, antwortete er mit einem Augenzwinkern: „Ich weiß, wer in den letzten Monaten den BSW aufgebaut hat – das waren besonders die Menschen in der Fläche im Osten. Und in Brüssel bin ich ja quasi im Exil.“

Für MV hat Fabio ein klares Ziel: „Wir brauchen ein starkes BSW im Landtag, um die echten Probleme der Menschen in MV anzugehen.“ Seine Unterstützung für den Wahlkampf 2026? Hat er mehr als einmal zugesichert – mit Überzeugung und viel Herz.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren und Helfern des Sommerfestes sowie Tino Eisbrenner für sein musikalisches Wirken an der Seite des BSW.£

 

Weil Sahra Wagenknecht sich für demokratischen Dialog auch mit Andersdenkenden ausspricht, wurde unsere Teilnahme beim CSD Rostock nun kurzfristig abgesagt.

Klarstellung:
👉 Es geht nicht um Zusammenarbeit mit der AfD.
👉 Es geht darum, zuzuhören statt auszugrenzen.
👉 30 % der Menschen in diesem Land verdienen politische Antworten – keine Verachtung.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht steht für ein streitbares, respektvolles Miteinander – gerade dort, wo es schwerfällt. Demokratie lebt vom Gespräch, nicht vom Abbruch.

Wir bleiben im Dialog.

Unsere Gesellschaft braucht Brücken, keine Brandbeschleuniger

In den letzten Tagen wurde der Evangelische Kirchentag in Hannover teils heftig kritisiert – insbesondere wegen vereinzelter Veranstaltungen mit queerem oder gendersensiblem Bezug. Einzelne Beiträge aus dem Programm wurden herausgegriffen und in sozialen Medien oder Kommentaren zum Symbol einer vermeintlichen „ideologischen Schieflage“ der Kirchen stilisiert.
Dazu erklärt Melanie Dango, Landesvorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht in Mecklenburg-Vorpommern:

„Wir teilen bei weitem nicht jede inhaltliche Position, die auf dem Kirchentag vertreten wird. Aber wir verteidigen die Freiheit zur Diskussion, zur Pluralität – und zur Kirche als Ort gesellschaftlicher Verständigung. Wir erleben hier ein Muster, das auch uns als politische Kraft betrifft: Einzelfälle werden vergrößert, verzerrt, skandalisiert – während das große Ganze ignoriert wird: das gemeinsame Ringen um Werte, um Frieden, um ein Miteinander. Gerade in Zeiten wachsender Kriegsgefahr braucht es laut die Stimmen derjenigen, zu deren DNA „Frieden auf Erden“ gehört.“

Das BSW steht für die Wahrung der Neutralität des Staates in religiösen und weltanschaulichen Fragen, für Meinungsfreiheit und auch für Kritik – aber ebenso für Verhältnismäßigkeit und Dialog:

„Wer in einem Programm mit über 1.500 Veranstaltungen einige wenige Veranstaltungen zur queeren Seelsorge oder postkolonialen Perspektive herauspickt und diese dann zur medialen Empörungswelle aufbläht, betreibt am Ende genau das, was viele Kirchen, Parteien und zivilgesellschaftliche Gruppen gleichermaßen trifft: pauschales Bashing, verzerrende Verkürzung – und eine tief undifferenzierte Debatte. Es ist absurd, wenn 1–2 % eines Programms so überrepräsentiert diskutiert werden, dass der Eindruck entsteht, sie seien das Hauptthema einer der größten religiösen Veranstaltungen des Landes.“

Und so mahnt die Landesvorsitzende zu Besonnenheit:
„Wem wirklich an gesellschaftlichem Zusammenhalt liegt, der hetzt nicht – sondern hört zu. Der baut Brücken. Der redet mit den Kirchen, nicht über sie. Und der weiß: Unsere Demokratie lebt von Austausch, nicht von Empörungsschleifen.“

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